Seine 9. Sinfonie war zugleich seine letzte: Geplagt von Taubheit und Einsamkeit schrieb Beethoven kurz vor seinem Tod die 70-minütige Ode an die Freude und damit ein Werk, das die ganze Welt erreichen und Generation über Generation überdauern sollte. Regisseur Kerry Candaele begab sich auf die Spuren von Beethovens Neunter und drehte über Jahre den Dokumentarfilm „Following the Ninth“, der die zentrale Aussage des Gedichtes „An die Freude“ von Friedrich Schiller abbilden soll: „Alle Menschen werden Brüder.“ Er findet die Sinfonie in Konzertsälen, gesungen von 10.000 Menschen, vor der Queen in England, auf den Straßen oder in japanischen Karaokebars. Candaeles Film zeigt die Verbindung, die Musik zwischen den Menschen erschaffen kann, und appelliert zugleich an Frieden, Toleranz und Einheit.
Am 20. Februar zeigt das Kino im U „Following the Ninth“ und lädt im Anschluss zu einem Filmgespräch mit der Protagonistin Isabel Lipthay ein, die von den Dreharbeiten in Südamerika berichten wird.
„Following the Ninth – Auf den Spuren von Beethovens letzter Sinfonie“ | Do 19. + Fr 20.2. 20 Uhr, So 22.2. 15 Uhr, 20.2. mit Filmgespräch | Kino im U
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