Für Michal Rovner ist es eine Premiere. Die israelische, in New York und nahe Jerusalem ansässige Künstlerin ist im internationalen Kunstgeschehen längst etabliert, aber in Deutschland fand bislang keine größere institutionelle Ausstellung statt. Die Mischanlage der Kokerei auf dem Areal der Zeche Zollverein bietet dafür nun vorzügliche Bedingungen des Atmosphärischen und des Räumlichen. Die Dimensionen vermitteln eine monumentale Größe, aber auch etwas Bedrängendes, die Folge der Säle mit den breiten Durchbrüchen hat durchaus den Charakter eines Kerkers auf einer Höhe, die zumal im Dunklen wenig abzuschätzen ist. Die Ausstellung endet an der Stelle, an der sie begonnen hat, wäre da nicht die Treppe, die in die Tiefe zum eigenen Ausgang führt. Und zu all dem trägt das Mauerwerk bei, verletzt und pragmatisch ausgebessert, teils verschattet, teils im Licht der Projektionen von Michal Rovner, für die es nun als Projektionsfläche fungiert.
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