Der Name „Flexing" kommt nicht von ungefähr
Foto: Capelight Pictures

Brooklyns Tänzer

17. Februar 2015

Amerikanische Doku „Flex Is Kings“ am 19.2. in der Goldkante

Aus der Perspektivlosigkeit, der hohen Kriminalitätsrate und dem ständigen Gefühl von Unsicherheit heraus erwuchs im New Yorker Stadtteil Brooklyn der Tanzstil Flexing, entwickelt und geprägt auf der Straße. Die Bewohner Brooklyns wollten ihre Frustration ausdrücken, das Leben zwischen Gewalt und Armut widerspiegeln. Beim Flexing geht es um „Battles“, die Bewegungen sind aggressiv und trotzen der menschlichen Anatomie. Getanzt wird zu Hip-Hop – seinen Ursprung hat Flexing allerdings in jamaikanischer Musik. Inzwischen haben sich einige berühmte Persönlichkeiten aus der Szene hervorgetan, der Tanzwettbeweg „Battlefest“ hat sich weltweit einen Namen gemacht. Um dieses Ereignis herum baut sich der Dokumentarfilm „Flex Is Kings“ von Michael Beach Nichols und Deidre Schoo auf. Der Film begleitet berühmte Tänzer wie FLIZZO, welcher durch einen Auftritt, bei dem ihm ein Zebrafink aus dem Mund flog, in der Szene Bekanntheit erlangte. Die Bochumer Goldkante zeigt „Flex Is Kings“ am 19. Februar, im Anschluss werden passende Platten aufgelegt.

Flex Is Kings | Do 19.2. 20 Uhr | Goldkante Bochum

Alina Seiche

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