Ein schwarzes Loch ist dieser Kaukasus, in dem Lemi Ponifasio einen antiken Mythos verhandelt. Aber dieses Loch ist alles, was die Menschen haben. Dort ist auch der Titan Prometheus angekettet und trägt seinen Kampf gegen die Götter als serielles Ritual aus.
„Nach mir die Sintflut“ (Regie: Sibylle Broll-Pape) heißt eine aktuelle Produktion des Prinz Regent Theaters in Bochum. Die freie Bühne, die sich früher mit Uraufführungen junger Autoren einen Namen machen konnte, musste dieses Privileg längst an die Stadttheater abgeben.
Als Dota, die „Kleingeldprinzessin“, 2011 mit dem Förderpreis der Stadt Mainz im Unterhaus ausgezeichnet wurde, hieß es in der Begründung, dass die Jury mit ihr eine „erfrischend ungekünstelte Künstlerin“ ausgewählt habe, „die es mit eindringlichen Liedern versteht, atmosphärisch zu verzaubern“.
Es gibt ein Leben nach der RuhrTriennale. Und es findet mitten unter uns statt. An den Theatern der Städte, in den Museen im Land, in kleinen Häusern und auf großen Bildschirmen. Drei Beispiele für möglicherweise außergewöhnliches Theater.
Seit fast einer Woche belebt man in Gelsenkirchen die hohe Gabe des Geschichtenerzählens. Beim 3. Erzählfestival sind Kinder wie Erwachsene von der Macht hinter den Worten beeindruckt - Festivalleiter André Wülfing hat sich dafür sogar eine Götting eingeladen.
Ein Jäger findet in einem Nest hoch oben auf einem Baum einen Jungen, der von einem Raubvogel verschleppt wurde. Er bekommt den Namen Fundevogel. Der Jäger nimmt ihn mit zu sich nach Hause und lässt ihn mit seiner Tochter Lenchen aufwachsen. Aber eines Tages will die Köchin Fundevogel kochen.
Frauen lachen doppelt so viel wie Männer. Aber nicht über die gleichen Witze. Mit Hilfe von Magnetresonanztomografien hat man das an der Stanford-Universität herausgefunden. Wir haben es längst geahnt: Frauen lachen intelligenter.
Ein Theater-Solo, adaptiert nach Schnitzlers Novelle, die den existenziellen Konflikt einer jungen Frau zwischen Elternhaus und Gesellschaft, ihrem Freiheitsdrang und ihren sexuellen Phantasien auch heute noch hochaktuell erzählt. trailer sprach mit Regisseur Barz und Michael Steindl, dem Leiter des Spieltrieb in Duisburg.
Man stelle sich einmal vor, ein deutsches Stadt- oder Staatstheater beauftragt einen Broadway-Komponisten mit einem Auftrags-Musical. So weit geht die Liebe unserer Intendanten zum Genre dann doch nicht, gibt man – bis auf wenige Ausnahmen – doch nicht einmal einheimischen Musical-Komponisten eine Chance, ihre Werke aufzuführen.
Mitten hinein in das laufende internationale Festival of Arts, auch bekannt als RuhrTriennale, gehen auch die Ruhrgebietsbühnen an den Start in die neue Spielzeit. Was bleibt ihnen auch übrig. Konkurrenz belebt ja eigentlich das Geschäft, fragt sich nur wessen.
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