Für seine neuste Lesung hat sich Friedrich von Thun die Novelle über einen Fischer ausgesucht. Als „ Der alte Mann und das Meer“ erschien, war diese Geschichte für den Autor ein Befreiungsschlag. Literaturkritiker überdachten seine vorhandenen Werke und ordneten Hemingway in den obersten Rang der Schriftsteller-Riege ein. Der Nobelpreis für Literatur folgte. Es ist eine realistische Parabel über das menschliche Dasein und gewinnt im Zeitalter der globalen Klimaerwärmung an Aktualität. Denn der Mensch kann zerstört, aber nicht besiegt werden, stellt der Fischer fest, nachdem er tagelang im Meer versuchte seine Beute, einen gigantischen Schwertfisch, zu verteidigen. Im Gegensatz zu Hemingway damals, muss von Thun keinen Beweis mehr antreten und zählt bereits seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten, deutschsprachigen Schauspielern. Auch mit 70 Jahren ist er so beschäftigt, dass er neben seinem Drehpensum das Konzept der Lesung als direkten Publikumskontakt nutzt. Für Theaterproben hat er keine Zeit. Zum Glück geht es trotzdem auf die Bühnenbretter mit musikalischer Improvisation im Gepäck.
Lesung „Der alte Mann und das Meer“ I 3.11.2012 I Theater Marl I 20 Uhr I Mehr Informationen unter http://www.marl.de/theater
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