Queere jüdische Holocaust-Opfer kommen in der Geschichtsschreibung kaum vor. Die Historikerin Anna Hájková zeigt, warum ihre Geschichten fehlen und wie sie dennoch sichtbar gemacht werden können. Sie stellt ihr Buch „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ vor und spricht darüber, wie queere Perspektiven neue Einblicke in die Geschichte der Shoah ermöglichen. Anhand bekannter und neuer Beispiele zeigt sie, wie gleichgeschlechtliche Beziehungen in Ghettos und Konzentrationslagern existierten und wie sich ihre Spuren heute in Archiven wiederfinden lassen. Hájková forscht zur jüdischen Alltagsgeschichte und zur queeren Geschichte von Holocaustopfern und lehrt seit 2013 an der University of Warwick. Ihr Buch wurde mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet.
Anna Hájková zu Gast im FBF | 20.4. 18 Uhr | Fritz Bauer Forum, Bochum | www.fritz-bauer-forum.de
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