Pünktlich zum Herbst sind sie wieder da: die Prospektverheißungen, „bei lieben Freunden oder im Kreis der Familie am knisternden Kaminofenfeuer zu sitzen“. Über Teetasse oder Buchseiten dem Flammenspiel auf Buchenscheiten zuzuschauen. Mit reinem Öko-Gewissen, denn Holzfeuerung ist CO2-neutral – es wird nur jene Menge Klimagas freigesetzt, die der Baum zuvor aus der Atmosphäre aufnahm. In die kuschelige Vorfreude platzt allerdings „Spiegel online“ mit der apokalyptischen Warnung, private Kaminöfen seien „gefährliche Dreckschleudern“. Die Emissionen aller Kleinfeuerungsanlagen lägen teilweise höher als die Schadstoffe aus dem Straßenverkehr, zitiert das Portal eine Datenauswertung des Umweltbundesamtes. Was nun – Ofen an, Ofen aus?
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