Eine WG löst sich auf. Das ist der Startschuss für ein munteres Wechselspiel in Sachen Wohnung und Lebenspartner. Der sympathische Berliner Haufen in den Zwanzigern eiert ziellos auf der Suche nach dem Lebensweg durch den Alltag. Regisseur Dietrich Brüggemann inszeniert „3 Zimmer/ Küche/ Bad“ ähnlich leicht und vergnüglich wie seinen Erstlingserfolg „Renn, wenn Du kannst“ um einen misantropischen Rollstuhlfahrer. Auch auf die Darsteller greift er wieder zurück: Jacob Matschenz, Robert Gwisdek und Anna Brüggemann, Schwester und Co-Autorin des Regisseurs, spielen erfreulich lustvoll und locker neben ihren ebenfalls beeindruckenden KollegInnen Alice Dwyer, Aylin Tezel und all den anderen. Auch Corinna Harfouch, Herbert Knaup und andere gestandene Darsteller als Eltern fügen sich in dieses gelungene Portrait einer Generation ein.
Walter Salles spiegelt in seiner Jack-Kerouac-Verfilmung „On the Road - Unterwegs“ schwungvoll das Lebensgefühl der späten vierziger Jahre, während Sophie Lellouche in „Paris - Manhattan“ von einer einsamen Apothekerin erzählt, die sich ganz Woody Allen verschrieben hat - bis die Liebe dazwischenfunkt.
Außerdem neu in den Ruhr-Kinos: das bereits am Dienstag startende 3D-Abenteuer „Madagascar 3: Flucht durch Europa“, Rian Johnsons gewitzter Science-Fiction-Thriller „Looper“ und, rechtzeitig zur US-Wahl, Jay Roachs Politikklamotte „Die Qual der Wahl“. Dass Politiker auch anders können, zeigt dazu Benjamin Walker als „Abraham Lincoln Vampirjäger“.
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