„In den letzten 22 Jahren gingen in keinem ersten Halbjahr so wenig Menschen ins Kino“.
Foto: MM

Halbjahresbilanz

10. Oktober 2014

Schlechte Zahlen und dennoch optimistisch

Als der Bericht der Filmförderungsanstalt zum ersten Kinohalbjahr 2014 vor wenigen Wochen erschien, war es zum Glück schon nicht mehr so schlimm, weil die Durststrecke, die durch die WM entstanden ist, bereits überwunden war. Dennoch lohnt sich die Betrachtung des Befunds: In den letzten 22 Jahren gingen in keinem ersten Halbjahr so wenig Menschen ins Kino wie 2014. 1992 wurden viele Kinos in den neuen Bundesländern aus Altersgründen geschlossen und der Neubau-Boom, der die gesamte Republik erfasste, begann erst langsam. 105 Mio. Kinobesucher wurden 1992 insgesamt gezählt, ein bis dahin historischer Tiefstwert. 2001, knapp zehn Jahre später, wurde mit fast 180 Millionen Besuchern der bisherige Höchstwert im vereinten Deutschland erreicht. Seitdem haben Privatfernsehen, DVD, Internet, YouTube, Bevölkerungsentwicklung und verändertes Freizeitverhalten den Besuch wieder deutlich gesenkt, wobei in den letzten Jahren mit Schwankungen rund 130 Mio. Besucher gezählt wurden.

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