Handkes Rückkehr ins Ruhrgebiet

10. November 2015

„Kaspar“ und „Selbstbezichtigung“ im Bahnhof Langendreer am 15.11. um 20 Uhr

Das Recklinghausener Theaterensemble Gegendruck bringt zwei Stücke von Peter Handke auf die Bühne: „Selbstbezichtigung“ und „Kaspar“, und zwar im Bahnhof Langendreer.
Der österreichsiche Drehbuchautor ist vor allen Dingen für sein Sprechstück „Publikumsbeschimpfung“ und „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ bekannt, 1972 verfilmt von Wim Wenders.

 

In „Kaspar“ greift Handke die bekannte Geschichte vom Findelkind Kaspar Hauser auf. Auf der Bühne zu sehen sind unter Anderem Yusuf Demircan und Marie Jendrusch. In „Selbstbezichtigung“ blicken verschiedene Generationen auf ihr Leben zurück, geprägt vom damaligen Aufschwung der Beatles und der Rolling Stones. Beide Stücke wurden derzeit im Ruhrgebiet, im Theater Oberhausen, uraufgeführt. Regisseur Johannes Thorbecke sagt, die Stücke seien eine Herausforderung, die sich gelohnt habe, da die Stücke von überraschender Aktualität seien.

 

„Kaspar“ und „Selbstbezichtigung“ | Bahnhof Langendreer | 15.11. 20 Uhr | www.bahnhof-langendreer.de

Dominik Lenze

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