Nein, die drei aktuellen Ausstellungen konkurrieren nicht miteinander, sie sind auch nicht gegensätzlich angelegt. Tayfun Belgin, der Direktor des Osthaus Museum in Hagen, legt vielmehr Wert auf das gelassene Nebeneinander. Die grandiosen Räumlichkeiten im Neubau des Hagener Museums erlauben mehrere autonome Ausstellungen, die im Hinblick auf die jeweiligen Gebäudeteile ausgewählt und präsentiert sind. Im seitlichen Saal und in den Kabinetten sind die gezeichneten und gemalten Postkarten der „Brücke“-Künstler aus der Sammlung des Berliner Brücke-Museum ausgestellt, im Dialog mit Gemälden und grafischen Arbeiten aus dem Bestand des Hagener Museums. Die postalisch beförderten Nachrichten von Erich Heckel, Karl Ludwig Kirchner oder Karl Schmidt-Rottluff tragen auf der Vorderseite je eine bildhafte Zeichnung, welche die Gedanken- und Formwelt und ohnehin den Duktus dieser Künstler aufgreift und auf kleinem Format verdichtet: Sie sind eindrucksvolle Beispiele für die berühmte Künstlergruppe des deutschen Expressionismus, die Karl Ernst Osthaus im damaligen Folkwang-Museum in Hagen gefördert hatte.
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