Alles Gute kommt von oben, auch der Zorn Gottes
Foto: Maxi Braun

Kein Frieden im Heiligen Land

13. Oktober 2014

Oper als Politikum – Giuseppe Verdis „Nabucco“

Wer kennt sie nicht, die Melodie des berühmten Gefangenenchors aus Nabucco? Doch kaum einer weiß, welchen politischen Zündstoff die Oper beinhaltet.

Der Handlung liegt ein Stoff des Alten Testaments zu Grunde. Jahwe bestraft sein Volk, da es seine Gebote nicht achtet. Der babylonische König Nebukadnezar (Nabucco) dient ihm als Vollstrecker, auch wenn er dem Baal-Glauben anhängt. Er zerstört den Tempel in Jerusalem und macht Judäa zur babylonischen Provinz. Die Kinder der Hebräer lässt er ermorden, die Überlebenden führt er in die Gefangenschaft nach Babylon. Im berühmten Gefangenenchor beklagen die Hebräer ihr Schicksal, erinnern sich der verlorenen Heimat und hoffen auf Befreiung aus der Sklaverei. Das göttliche Schicksal wendet sich gegen den Tyrannen, als er sich zum Gott erhebt. Jahwe bestraft ihn mit Wahnsinn.

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