Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, lautet ein viel zitiertes Sprichwort. Und wer an der Komplexität des dazustellenden Sachverhaltes scheitert, greift auf Allegorien, Gleichnisse, Metaphern zurück. Die rhetorische Schatzkiste der Tropen ist nicht nur Folterwerkzeug für wissbegierige Schüler, sie bietet auch wahre Reichtümer für jedes (pseudo-)intellektuelle Muskelspiel. Oder aber sie erfüllt ihren Zweck und hinterlässt ein Gefühl, eine Ahnung über ein bestimmtes Thema. Das Kino, der Meister der Bilder im doppelten Sinne, vermag mit einer einzigen Bildeinstellung mehr auszudrücken als ein ganzer Roman. Es schafft Bilder für die Ewigkeit. Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, Audrey Hepburn und George Peppard im strömenden Regen rufen im Romantikerherz sogleich Gefühle hervor, die auszudrücken ein ganzes Candle-Light-Dinner verderben würde. Etwas schwülstiger Pathos wie das geschleuderte Schwert im Film „Braveheart“ lässt das Herz des Sofa-Heroen überfließen. Dagegen erfüllt die Einstellung vom roten Mädchen in „Schindlers Liste“ mit tiefer Traurigkeit und vielleicht auch gerechtem Zorn.
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