Etliche junge Männer zieht es in die Krisenregionen des Nahen Ostens. Im Namen des „Islamischen Staates“ beteiligen sie sich an Hinrichtungen und enthaupten Menschen. Das Nazi-Trio NSU zog jahrelang mordend durch die Republik. Im Jahr 2011 tötet Anders Breivik bei einem Anschlag in Norwegen 77 junge Menschen. Das sind nur wenige Beispiele von brutalen Gewaltexzessen der Gegenwart, mit denen sich der Kulturwissenschaftler Klaus Theweleit auseinandersetzt.
Bekannt geworden ist der Schriftsteller mit dem Buch „Männerphantasien“. In seinem 2015 erschienenen Buch „Das Lachen der Täter: Breivik u.a. - Psychogramm der Tötungslust“ geht er nicht nur der Frage nach, wie ein Mensch zum Killer wird, sondern auch dem verstörenden Phänomen, warum diese Täter nach ihren Taten in Lachen ausbrechen. Im Schauspiel Dortmund wird Theweleit auf diese Fragen eingehen. Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe BLACKBOX statt, die sich mit Terror vom rechten Rand auseinandersetzt.
Blackbox: „Das Lachen der Täter“ | Do 21.1. 20 Uhr | www.theaterdo.de
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