Fazil Say ist ein international agierender klassischer Pianist, der auch Ausflüge in den Jazz oder in ethnologische Konfrontationen sehr schätzt. Er ist aber auch ein sehr politischer Mensch, der sich stets verbal mit allen anlegt, die ihm an die Freiheit wollen. „Leben! Wie ein Baum, einzeln und frei und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht.“
Neuinszenierungen und Einspielungen von Wagner-Opern gehören ins Wagnerjahr – dafür feiern wir die runden Festjahre. Nun birgt der Fall Wagner allerdings eine spezielle Situation: Der Komponist sorgte zu Lebzeiten bereits selbst mit Gründung einer eigenen Festspiel- bzw. Weihestätte auf dem berühmten grünen Hügel für Gedenken über den Tod hinaus.
Sie bot ihr Leben lang ein gutes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, für eine eigene Sache einzutreten. Elke „Mascha“ Blankenburg, seit 1970 Kantorin einer evangelischen Gemeinde in Köln, war kein Ja-Sager. Bereits in ihren Startjahren und in den zwei Jahrzehnten ihres Kirchendienstes bot sie ihrer Gemeinde eine moderne Form seelsorgerisch-musischen Engagements
Eine Band mit „Bonsai-Gitarren“, Instrumenten aus der Familie der Ukulelen, wirkt allein durch den Spielzeugcharakter dieser kleinen Saitenklinger erheiternd. „The Ukulele Orchestra of Great Britain“, das europäische Spitzenensemble dieser Spezialgattung, gastiert zum wiederholten Male im Konzerthaus Dortmund.
Er ist ein Junkie der Klassischen Musik, so betont Sir Simon Rattle gern. Und dem smarten Briten darf eine Sucht nach neuen musikalischen Erfahrungen und Auseinandersetzungen unterstellt werden. Seit zehn Jahren lenkt er den Rolls Royce bzw. den Maybach unter den Orchestern, das „berühmteste“ Orchester der Welt.
Wer einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit männlicher Alti und Soprani bekommen will, hat die einmalige Chance, die Oper „Artaserse“von Leonardo Vincizu erleben.
Während im Kulturzentrum bei überschaubarer Kulisse der Diebstahl thematisiert wurde, ging man in der Kreuzkirche der Familienehre nach.
Es ist nicht Nosferatu, der da vom Plakat grüßt. Cecilia Bartoli liebt es, nicht nur musikalisch in fremde Figuren abzutauchen. Sie beschränkt sich längst nicht auf den Mainstream ihres Faches als Koloratur-Sopranistin, sondern forscht akribisch nach vergessenen Interpreten oder Komponisten.
Mit dem Tode von Dietrich Fischer-Dieskau im Mai dieses Jahres ist der „Anführer“ im steten Kampf für die Kultur des Kunstgesanges und insbesondere des deutschen Liedes abgetreten. In seinen legendären Liedinterpretationen spuckte er wie einst die großen Heroen des Sprechtheaters die Konsonanten über das schaudernde Volk und erzeugte auf diese Weise ganz eigene Feuchtgebiete in den ersten Reihen des andächtigen Auditoriums.
Jubiläum an der Brückstraße Dortmund: Das Konzerthaus feiert sein zehnjähriges Bestehen. Die Entscheidung, sein prestigeträchtiges Musikhaus in einer Party-Durchgangs-Zone zu errichten, hat inzwischen Kultfaktor.
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