Der britische Komponist Benjamin Britten machte 1947 mit „Albert Herring“ einen Abstecher in die komische Oper. Die literarische Vorlage lieferte eine Novelle von Maupassant, die der Librettist an die Küste von Suffolk verlegte.
Der brasilianische Tänzer und Choreograph Christian Duarte präsentiert mit seiner preisgekrönten Show „HOT 100 – The Hot One Hundred Choreographers“ eine tänzerische Mischung mit unendlichen Bezügen und Referenzen an herausragende Tänzer und Choreographen.
Noch bis Oktober kann man an vielen Orten in Münster die fünfte Ausgabe der Klangkunstreihe Soundseeing hören und sehen.
Das Freihandelsabkommen zwischen Europa und USA (TTIP) macht auch den Kulturbetrieb in Deutschland nervös. Nicht nur könnten Filmförderung, Buchpreisbindung und der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Frage gestellt werden, auch die Subventionierung von Museen und Theatern steht auf den Prüfstand.
Das Kölner Publikum ist noch nicht mit Tanzvorstellungen warm geworden, während sich die Szene stark entwickelt. Plakataktion und Vermittlungsveranstaltungen zum Flow Dance Festival sollen mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die Kunstform erzeugen.
Musikveranstaltungen im Juli lassen der WM den Vortritt. Zu den Ausnahmen gehört die Summerstage in Köln. Zuhause und unterwegs kann man außerdem das Debütalbum von Veedel Kaztro einlegen.
Zum zweiten Mal findet am 6. Juni das KLAENG-Jazzfestival statt, natürlich Open Air bei freiem Eintritt in Odonien. Außerdem erschienen drei CDs des Klangkollektivs.
Das 27. Kölner Sommerfestival eröffnet dem Publikum ein Feuerwerk aus Musik, Tanz und Gesang: mit dem Cape Town Opera Chorus, den Choreographien des Alvin Ailey American Dance Theaters und dem neuen Rhythmus-Spektakel der „Stomp“-Macher, dem Lost & Found Orchestra.
Das Arp Museum in Remagen veranstaltet eine Ausstellung zum Motiv des Turms. Neben Urformen und eigenen Erfindungen gibt es ein Wiedersehen mit konkreten Bauwerken wie dem Fernsehturm am Alexanderplatz oder dem Eiffelturm.
Die Jugendoper präsentiert die Adaption von Jean Cocteaus Roman „Les enfants terribles“ (1929) durch den Minimal-Music-Komponisten Philip Glass. Zielpublikum sind junge Menschen ab 15 Jahren, deren Interesse für lebendiges Musiktheater und handgemachte Musik geweckt werden soll.
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