Landschaftsmalerei hat sowohl in Polen als auch in Deutschland eine lange Geschichte. Roman Lipski reiht sich hier mit seinen Malereien ein. Das Polnische Institut in Düsseldorf präsentiert nun eine Schau des Wahl-Berliners.
Mit ihrer Inszenierung „TimeGaps“ gelingt Ilona Pászthy eine intellektuelle Konstruktion mit poetischen Momenten, in denen die Realiät des Körpers nie aus den Augen veloren wird.
Die neue Spielzeit im Wuppertale Tanztheater ist eine Reminiszenz an die Vergangenheit. Auf dem programm stehen Werke von Igor Strawinsky bis neueinstudierte Stücke aus der Anfangszeit des Theaters.
Eine der großen Befürchtungen nach „Ruhr 2010“ galt dem kulturellen Ausbluten der Region. Dass nach dem 70 Millionen-Kraftakt des Kulturhauptstadtjahrs nur noch Patienten für die Intensivstation bleiben.
„Unter Uns!“ Klingt das nicht wie der Name einer Eckkneipe irgendwo im Rheinland oder in Westfalen? Mit demonstrativer Gemütlichkeit hat das „Generationenprojekt“ aber nichts zu tun, mit dem Silke Z. und ihr Ensemble resistdance nun schon seit Jahren ihr Publikum auf ungewöhnliche Weise unterhalten.
Mit diesem vernichtenden Urteil zur Uraufführung im Jahr 1909 verkannte ein Musikkritiker Richard Strauss’ späteren Welterfolg „Elektra“. Andere beschimpften den Meilenstein in der Musikgeschichte als eine „wahre Hässlichkeitsorgie“.
Dortmunds neuer Opernintendant Jens-Daniel Herzog hat ein schweres Erbe angetreten. Dem Haus ist das Publikum über lange Zeit in Scharen weggelaufen. Und der Weg zu neuem Erfolg ist nun beschwerlich. Allein mit Qualität, die Herzogs erste Saison durchaus zu bieten hatte, ist das Haus nicht wieder zu füllen – zumindest nicht auf die Schnelle.
Immer mehr Spielstätten der klassischen Musik haben eingesehen: Nur mit ihren angestammten Programmen wird es auf Dauer schwer, sich die Daseinsberechtigung zu erhalten.
Manche Träume bleiben generationenübergreifend erhalten. Charlie Parker, dessen kurzes Leben privat von Drogen und Skandalen geschüttelt wurde und dessen Leichnam von den Ärzten der Obduktion auf 54 Jahre geschätzt wurde – dabei war er erst 34 –, hat sich seinen musikalischen Traum in Paris erfüllt.
Einmal, im Katalog zur Ausstellung in der Küppersmühle, spricht es Anselm Kiefer aus: „Die Rezeption meiner Arbeit ist wie bei einer kaputten Schallplatte in einer Rille stecken geblieben.“ Kiefer reklamiert, dass in seinem Werk das Sinnliche, Positive übersehen und stattdessen das Düstere und Bedrohliche wahrgenommen wird.
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