trailer: Herr Gloria, Bochum Total jährt sich 2010 zum 25. Mal. Was ist zum Jubiläum geplant?
Marcus Gloria: Das 25. Jubiläum ist das Jubiläum, und obwohl es ein Jubiläum ist, werden jetzt aber nicht die alten Leichen aus dem Keller gekramt und wir lassen deshalb Bands, die vor 24 oder 25 Jahren mal wichtig waren, auftreten. Das ersparen wir uns, den Bands und dem Publikum.
Eigentlich hat Bochum Total keine Werbung nötig. Denn die beste Werbung produziert es selber. Immer wenn es Mitte Juli im „Großraum Bochum zu Verkehrsstörungen wegen einer Musikveranstaltung“ kommt, ist das Festival in der Mitte des Ruhrgebiets der Verursacher. So bekommt auch der verschnarchteste Ruhrie mit, dass die Zeit für die Fahrt in Richtung Bochum gekommen ist.
„Ich habe nun mal das Image, und das werde ich auch in diesem Leben nicht mehr los, ein lauter und aggressiver Spieler zu sein. Das stimmt ja auch zum Teil. Und ich liebe es wirklich, wenn es klingt und brummt und vibriert. Dies ist allerdings nur eine Facette der ganzen Geschichte: Selbst dann, wenn man sich meine frühen Aufnahmen anhört, wird man feststellen, dass man da auch durchaus andere Seiten finden kann."
Vier Soldaten desertieren aus der Armee und schlagen sich nach Mülheim an der Ruhr durch. Sie hoffen auf einen Aufstand, brauchen was zu essen und sind zur Solidarität gezwungen. Unterschlupf finden sie bei der Frau eines der Soldaten. Doch einer hat seinen eigenen Kopf: Fatzer geht nicht nur mit der Frau ins Bett, er ist auch notorisch unzuverlässig und hemmungslos egoistisch – bis ihn seine Freunde totschlagen.
Geredet wurde viel. An Entwürfen und Konzepten fehlte es nicht. Und doch konnte einen als Beobachter während der öffentlichen Gesprächsrunden, in denen seit vier Jahren jede Überlegung fünf- bis zehnmal gedreht und gewendet wurde, nie der Eindruck verlassen, dass es mit einem Tanzhaus in Köln nichts werden würde...
Cahit ist 40 und am Ende, ein Wrack. Seine Fahrt mit dem Auto gegen die Wand sollte sein Leben endgültig abschließen. Doch selbst das geht noch schief. Also macht er so weiter wie bisher, säuft sich dem Tode Stück für Stück entgegen und wird zum „Schmerzjunkie“ der sehenden Auges den Abgrund sucht...
Andrew Lloyd Webber hat sich mittlerweile zum erfolgreichsten Musical- Komponisten aller Zeiten entwickelt. Dass dieser Erfolg vor allem mit der geschickten Vermarktung seiner Werke zu tun hat, zeigt schon die Entstehungsgeschichte seiner Pop-Oper „Evita“, die 1976 als Konzeptalbum erschien und deren Song „Don‘t Cry For Me Argentina“ schon bald die Hitparaden stürmte.
Ich habe eine Schwäche für Tonträger. Nur wenige Dinge lassen mich derart grinsen wie ein Subbass, der auf Vinyl mit aufwändigem Coverdesign daherkommt. Das ist nichts Besonderes, so dachte ich zumindest immer. Aber meine Liebe zu gut verpackten Tönen scheint seltener zu werden...
Das Comeback von Ferdinand Kriwet in der Kunsthalle Düsseldorf ist gelungen. Die Werkschau, die erste überhaupt zu seiner Arbeit, zieht den Besucher in ihren Sog und lässt die tägliche Reiz- und Informationsüberflutung auf sinnlichästhetische Weise spüren.
„Am siebenten Tage aber sollt ihr ruhen!“ Bibelsprüche haben Karlheinz Stockhausen eigentlich immer interessiert, weil die Wahrheit ja nicht nur im Wein liegt. Deshalb hat seine „Woche aus Licht“ auch sieben Tage und dieser siebte Tag aus „Licht“ erblickt jetzt als Gesamtaufführung des Sonntags erstmals selbiges im Staatenhaus in Köln.
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