Mit einem „antörnenden“ Theaterstück in den Silvesterabend einsteigen. Das hat Tradition im (deutschen) Kulturbetrieb. Im Fernsehen war es einst Millowitsch, der die Familie vor dem Pantoffelkino versammelte, ehe man sich mit der obligatorischen Show dem Gläser-Anstoßen näherte.
Wie golden waren die Zeiten, als große Städte noch eigene Operettentheater besaßen. Es gibt eine unglaubliche Zahl witziger Operetten mit wunderbarer Musik, die alle kein Zuhause mehr besitzen...
Die persönlichen Spuren im Büro sind noch spärlich. Seit 1. Oktober leitet Bettina Milz das Referat Theater und Musik der Abteilung Kultur in der Düsseldorfer Staatskanzlei, doch viel Zeit zum Eingewöhnen blieb ihr in ihren ersten hundert Tagen nicht...
So schade es ist, dass das „Rat Pack“ schon aus Düsseldorf abgereist ist, eine „frohe Botschaft“ gibt es dennoch zu vermelden: Dean Martin, alias Nigel Casey, wird mit uns im „Club“ des Düsseldorfer Capitol-Theater Weihnachten und Silvester feiern.
Zu den derzeit wichtigen Ausstellungen in NRW gehören zwei kulturgeschichtliche Präsentationen, die sich noch ergänzen. Wenn auch auf unterschiedliche Weise, beide setzen auf die Beteiligung des Besuchers, beziehen dabei Kunst ein, sogar Malerei gibt es zu sehen...
Wie ein fettes blaues UFO sitzt die Rathausgalerie, das aktuelle Großbauprojekt in Leverkusen, ab Frühjahr 2010 auf gläsernen Landungsstempeln. Traurig ist die Geschichte von den Leverkusener Rathäusern und den lustvoll schwingenden Abrissbirnen.
"Und sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann sehen wir uns in Bielefeld!“, sang Udo Lindenberg nicht ohne Ironie über die als langweilig verschriene Stadt. Zumindest musicalmäßig ist Bielefeld mittlerweile eine Reise wert.
Die Tänzer gehörten zu den ersten, die Anfang der 90er Jahre vom Rhein an die Spree abwanderten. „Inzwischen sind viele Tänzer wieder aus Berlin zurückgekommen“, beobachtet Beate Sokoll, die Künstlerische Leiterin der Reihe Tanzkonkret in der Kölner Orangerie.
Eigentlich ist es todtraurig. Andererseits sollten sich die Musikfreunde freuen. Karten fürs Konzert und für die Oper werden momentan verramscht. Der Eindruck entsteht, weil Gutscheine für die subventionierten Tempel allüberall angepriesen werden.
Zu ihrem 15. Geburtstag werben die „Impulse“ auf Plakaten und Flyer mit zwei 8-10jährigen Jungs in Lederhosen, die Händchen haltend auf einer Wiese vor eine Bergkulisse stehen.
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