Auch wenn der Broadway immer noch das „Musical-Paradies“ ist, das Londoner Westend ist mittlerweile mehr als nur das „Vorzimmer“ zum „gelobten (Musical-) Land“.
An allen Zugängen vereiteln Besucherschleusen den Druck von größeren Gruppen. Zutritt erfolgt mit Termin und mit einem Besucherausweis. Führungskräfte bewegen sich außerhalb des „heiligen Bezirks“ in dezenten Limousinen, ein spezieller Fahrdienst chauffiert die Macher.
In der alten Feuerwache in der Südstadt wurde unter Hochdruck gearbeitet; auf jeder Etage des Baus wuselten Arbeiter herum. Vor dem Haus türmten sich noch die Sandhaufen, im zweiten Stock wurden schon Lampen montiert, unter dem Dach fand eine Architektenbesprechung statt.
Auf zum schönen Niederrhein! Dort sind gegenwärtig zwei der hinreißendsten und innigsten Ausstellungen in NRW zu sehen: mit herman de vries auf Schloss Moyland bei Bedburg und Ettore Spalletti im Museum Kurhaus in Kleve...
Dass im Sommer nix los ist mit der Live-Musik, das sind Nachrichten von gestern. Alle Welt lockt mit Summer-Specials die Daheimgebliebenen, die durch Häuslichkeit eingesparten Euroscheine für kleine Festivals mit anerkannten Größen locker zu machen.
Der ÖPNV ist ein guter Freund des Clubbers. Damit ist nicht nur die kleine Schmalspurbahn im Westfalenpark gemeint, auf der sich die Besucher des diesjährigen Juicy Beats zum ersten Dortmunder Auftritt der Goldenen Zitronen seit einem Neonazi-Überfall auf ihr Silvesterkonzert vor knapp 20 Jahren kutschieren lassen können.
Auch wenn die meisten Theater hierzulande in den Sommerferien ihre verdiente Pause machen, braucht man nicht unbedingt an den Broadway oder ins Londoner Westend zu fahren, um seiner Musical-Leidenschaft nachzugehen.
Worin besteht Deutschlands Beitrag zur Tanzkunst des 20. Jahrhunderts? Im Ausdruckstanz und im Tanztheater. Letzteres ist ohne das Werk von Pina Bausch nicht denkbar, die am 30. Juni mit 68 Jahren starb.
Als die ersten Sänger eintrafen, soll es noch nach Pisse gestunken haben. Sehr wahrscheinlich. Denn das Auge riecht mit. Die Anwohner markieren ihre Haltestelle gern, wenn sie an der Bahnhaltestelle Eichbaum nach einem Kneipenabend in Mülheim oder in Essen aussteigen.
Wie weit dürfen Bilder gehen, um noch Bilder zu sein? Wie klar muss und wie unklar darf ihr „look“ sein, wie vertragen sich zeitgemäß und überzeitlich miteinander und wie verbindlich ist Abstraktion?
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