Seit einigen Jahren sorgt Julia Stoschek weit über Düsseldorf hinaus für Aufsehen. Sie sammelt Videokunst auf Weltklasse-Niveau; dazu hat sie an der Schanzenstraße im Stadtteil Oberkassel ein Museum gebaut.
Die Zechen und Hochöfen des Ruhrgebietes sind Kulisse, Hintergrundrauschen, Initialzündung und Sujets kultureller Ereignisse. In diesem Ambiente formuliert die Ruhrtriennale ihre Identität und auch Notwendigkeit.
Warum macht man heutzutage eine Ausstellung mit Werken von Man Ray? Gehören seine Arbeiten nicht zu den meist gezeigten Ikonen der Modernen Kunst
Ausdrucksstarke Hochofen-Bilder des bekannten Künstlerpaars sind bis Januar in der Photographischen Sammlung zu sehen.
Die Landeshauptstadt schwelgte in Kunst. Nach den Sommerferien eröffneten etliche Museen und Galerien in Düsseldorf gleichzeitig. Publikumsmagnet dürfte die Überblicksausstellung von Alexander Calder in der Kunstsammlung NRW am Grabbeplatz sein. Der Amerikaner Calder (1898-1976) ist weltbekannt mit seinen „Mobiles“ und „Stabiles“, die auf öffentlichen Plätzen stehen oder als gestaffelte Farbformen an Drähten und Achsen über den Köpfen hängen.
Mit der Qualität der Malereien hat es nichts zu tun: Manfred Kuttner (1937-2007) war im Kunstbetrieb über Jahrzehnte völlig vergessen; erst in den vergangenen Jahren wurde sein Werk sporadisch auf Ausstellungen gezeigt. Dass die Bilder von Manfred Kuttner ausgesprochen interessant und – auch zur Zeit ihrer Entstehung – originell sind, das zeigt jetzt die präzise eingerichtete Werkschau in der Langen Foundation.
Heilman und Palermo sind Verwandte im Geiste, auch wenn sie sich nie begegnet sind. Aber sie gehören in etwa der gleichen Generation an, haben zur gleichen Zeit in New York gelebt und beschäftigen sich mit ähnlichen Fragestellungen.
Lili Fischer ist ein Phänomen. Die 1947 geborene Hamburger Künstlerin ist seit bald vier Jahrzehnten eine Instanz in der deutschen Kunstszene: als munter umtriebige Performance-Künstlerin und als genaue Beobachterin heimischer Riten, unseres Haushaltes und unserer Lebensgewohnheiten.
Die Ausstellung, die dazu nun in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen ist, dokumentiert dies alles sorgfältig anhand von Fotografien, Textdokumenten und den Editionen und zeigt zudem Künstlerfilme. Aber die Gemälde von Lueg, Kuttner, Polke, Richter fehlen. Dafür gibt es plausible Gründe.
Die 1929 in Seattle geborene Jo Baer ist ein Sonderfall in der Gegenwartskunst. Sie ist Künstlerin des Minimalismus, aber sie ist eine Frau in dieser Männerdomäne, sie ist Malerin inmitten von Bildhauern und sie wechselt selbst von der verknappt geometrischen Form nahtlos in die Gegenständlichkeit, ja Figuration, mit Formulierungen, die Kultur- und Kunstgeschichte subtil zitieren.
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