Vom Untergrund-Geheimtipp zum Vertrag mit Universal, und dann wieder zurück zum Untergrund-Geheimtipp: In Sachen Musikgeschäft hat die Wittener Rap-Legende Lakmann alles durch, seinem Stil ist er aber treu geblieben: Die Texte sind auf den Punkt formuliert und authentisch, die Beats schnörkellos und schön. Ob der Deutschrap-Klassiker dabei geblieben ist, kann man am 29.1. im Bahnhof Langendreer hören – dann stellt Lakmann sein neues Album „Aus dem Schoß der Psychose“ vor.
Überregional bekannt wurde Lakmann im Team mit seinem Bochumer Kollegen Flipstar als Creutzfeldt & Jakob. Der rohe, ungeschliffene Sound der Beats, die formal komplexen, aber inhaltlich eindeutigen Texte waren eine Blaupause für spätere Deutschrap-Generationen. Nachdem sich die Band Anfang der 2000er auflöste, und auch das Interesse der großen Musik-Labels an deutschem HipHop nachließ, ging Lakmann musikalisch eigene Wege – weitestgehend unterm Radar größerer Medien. Songs wie „Wofür mach ich das?“ bieten einen ehrlichen Einblick in das Leben eines Musikers nach dem großen Erfolg – und damit auch die hinter die Kulissen des allzu oft von Glamour überstrahlten Musikgeschäfts.
Lakmann: Aus dem Schoß der Psychose | Fr 29.1., 19.30 Uhr | Bahnhof Langendreer Bochum | Tipp zum Reinhören: Wofür mach ich das? | www.bahnhof-langendreer.de
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