Besinnliche Elektronik, düstere Folklore und wärmender Calypso für die dunkle Winterzeit: Die Empfehlungen der CD-Neuerscheinungen für den Januar.
Seit den frühen 80er Jahren gab es immer wieder Bootlegs des verschollenen Beach Boys-Albums „Smile“ mit mal weniger, mal mehr ambitionierten Vorschlägen, wie es denn damals wohl hätte erscheinen können.
Wenn Vokalakrobaten auf Vokalakrobaten treffen: Die New Yorker Dirty Projectors haben mit Björk das Mini-Album „Mount Wittenberg Orca“ aufgenommen. Auf sieben Stücken und nur 20 Minuten entfalten sie eine so liebliche, verspielte und dennoch höchst kunstvolle Musik, die man direkt ins Herz schließt (Domino).
Annie Clark alias St. Vincent verbreitet auf ihrem dritten Album „Strange Mercy“ eine opulente Stimmung. Ihre multiinstrumentelle Musik wirkt mit den Melodien einerseits klassisch und erinnert an die 70er Jahre.
Klein ist der Raum und die Luft wird allmählich stickig, doch als Cherilyn MacNeil mit ihrer Band die Bühne betritt, wird das Drumherum unwichtig. Die aus Südafrika stammende Frontfrau der Indie-Pop-Band „Dear Reader“ brachte vor einer Woche ihr zweites Album „Idealistic Animals“ heraus.
Gefühlte Ewigkeit: 25 Jahre Bahnhof Langendreer in Bochum. Ein soziokulturelles Zentrum feiert, eine Stadt feiert, eine Region feiert mit und doch geht das anspruchsvolle Programm einfach weiter.
Chris Taylor von Grizzly Bear veröffentlicht mit „Dreams come true“ unter dem Namen Cant sein erstes Soloalbum. Das ignoriert natürlich erfolgreich die Grenzen zwischen elektronisch und akustisch, zwischen Pop und Experiment.
Die Meldung über den Kompromiss zwischen Demokraten und Republikanern zur Erhöhung der Schuldenobergrenze war am Montagabend keine 24 Stunden alt, als das Konzert von Jello Biafra und der Guantanamo School of Medicine losging...
And so I watch you from afar ist der Name einer nordirischen Band, die sich dem instrumentalen Mathcore verpflichtet. Auf ihrem zweiten Album „Gangs“ gibt es tricky Rhythmen, Breaks und Tempowechsel.
Live soll John Maus ein kathartisches Erlebnis sein, auf Platte ist das nicht so offensichtlich: Der Buddy von Ariel Pink hat es sich auch auf „We must become the pitiless censors of ourselves“ in triefenden 80er-Synthies gemütlich eingerichtet.
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