Fellinis Leib-Komponist schrieb auch Opern, darunter in den 50er Jahren „Der Florentiner Hut“, worin ein Bräutigam auf dem Weg zur Hochzeit in unglückliche Verwicklungen gerät.
Verdi machte Schillers Historiendrama zu einer Oper und veränderte dafür den Schluss. Derzeit wird „Don Carlo“ in Düsseldorf aufgeführt.
Regisseurin Tatjana Gürbaca inszeniert im Essener Aalto-Musiktheater einen präzisen „Lohengrin“ von Richard Wagner, der stimmlich noch Luft nach oben hat.
Vor der „West Side Story“ schrieb Leonard Bernstein „Candide“. Aus der Operette wurde 1974 durch neue Texte ein erfolgreiches Musical. Im Kölner Staatenhaus wird eine Münchener Inszenierung von Adam Cooper aufgeführt.
Die Oper Bonn widmet sich weiter dem frühen Verdi. Dessen Oper „Attila“ lag Werner Zacharias Tragödie „Attila, König der Hunnen“ zugrunde. Verdis Librettist Solera machte daraus ein Machtdrama à la „Macbeth“.
Die erstmals in einem Opernhaus zu sehende Video-Oper von Videokünstlerin Beryl Korot und Minimal-Musiker Steve Reich sorgt für ein ungewöhnliches, fesselndes Erlebnis.
Vor „West Side Story“ brachte Bernstein 1956 das operettenhafte Musical „Candide“ heraus, eine bitterböse Satire auf den Geschichtsoptimismus in seiner Zeit.
Der 40-jährige Co-Direktor des Royal Opera House in London inszeniert mit den Dortmunder Philharmonikern den französischssprachigen Opern-Faust.
Die Kammeroper über die letzten Stunden der Geschwister Scholl vor ihrer Hinrichtung lässt an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Ein Appell gegen Gleichgültigkeit und für Nächstenliebe.
Energiegeladen und abwechslungsreich: Ein Ravel-Doppelabend mit einer erotischen Komödie und einer phantastischen Kinderzimmer-Reise.
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