Dieser Mann befindet bewegt sich stets zwischen verschiedenen Lebenswelten. Manchmal befindet er findet er dafür sich zwischen allen Stühlen wieder. Der einzige türkische Literaturnobelpreisträger (eine Tatsache, die vermutlich ebenso viel über das Nobel-Komitee verrät wie über Pamuk) gilt als Mittler zwischen Orient und Okzident, das gilt sowohl für seinen Lebenswandel und seine politischen Bekenntnisse, als auch für seine Literatur. Orhan Pamuk bekennt sich zur Moderne, zur Demokratie und zur Freiheitlichkeit, lebte einige Jahre in den USA. Gleichzeitig aber ist und bleibt er verwurzelt in seinem Heimatland Türkei, Istanbul ist das Zentrum seiner Aktivitäten. Und er ist fasziniert von den Traditionen seiner Heimatregion, den osmanischen Vorstellungen von Autorität und islamischer Frömmigkeit. In seinen Büchern bedient er sich folgerichtig aus beiden Welten, der orientalischen Mystik genauso wie dem westlichen Kriminalroman. Das Ergebnis begeistert nicht nur Kritiker, seine Romane sind auch Verkaufsschlager, weshalb die Lesung aus Pamuks neuem Werk „Die rothaarige Frau“ auch in der Essener Lichtburg stattfindet, der große Kinosaal bietet schließlich ausreichend Platz. Im anschließenden Gespräch mit dem Essener „Schreibheft“-Herausgeber Norbert Wehr übersetzt mit Recai Hallaç ein ausgebildeter Simultandolmetscher.
Über Leben! Orhan Pamuk – Die rothaarige Frau | Do 19.10. 20 Uhr | Lichtburg Essen | Kettwiger Straße 36, 45127 Essen | www.ueber-leben.net
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