Kunst formuliert häufig Protest, nimmt Anteil und solidarisiert sich. Sie trägt zur Vermittlung unerträglicher Zustände bei, macht erst auf diese aufmerksam und erreicht eben eine Öffentlichkeit, die ansonsten nicht davon erfahren würde. Dazu gehören auch die prekären sozialen Verhältnisse der Arbeiter:innen, deren Demonstrationen und Kämpfe und die Einzelschicksale daraus. Mit etwa eineinhalb Dutzend internationalen Beiträgen seit dem frühen 20. Jahrhundert geht die Ausstellung auf diese Thematik ein. Sie zeigt außerdem Streikobjekte und bezieht sich konkret auf die Situation im Ruhrgebiet.
Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf | bis 4.10. | Kunstmuseum Gelsenkirchen | 0209 169 43 61
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