Tanz.

Vergnügliches Zwischenspiel

Die Performance „Brother Brother“ im Rahmen von Globalize:Cologne – Tanz in NRW 11/11

Der Reiz der Choreographie von Clint Lutes und Tommy Noonan liegt in ihrem Minimalismus; sowohl Bewegungsrepertoire als auch Inhalt sind sparsam gehalten. Das ist gerade zu Beginn äußerst komisch und amüsant – der Funke der Genialität will aber nicht so recht überspringen.

Kälteschock

Die Ensembleproduktion „Unter Null“ bei Barnes Crossing in der Wachsfabrik Köln – Tanz in NRW 11/11

Klaustrophobe Enge und eisige Kältekammer. Die Choreografin Barbara Fuchs, gerade erst vom Kölner Tanzbeirat für eine dreijährige Projektförderung ausgewählt, erspart ihrem Publikum nichts, um es auf die Tanz- und Klangperformance „Unter Null“ in der Kölner Wachsfabrik einzustimmen.

Gib ihm eins auf die Nase

Yui Kawaguchis Choreographie „Bubble Boxing“ im Rahmen von Globalize:Cologne – Tanz in NRW 11/11

In knalliger Optik, dabei aber auch deutlich komplexer als vorherige Stücke der Japanerin präsentierte sich „Bubble Boxing“ zu Globalize:Cologne. Nach der Uraufführung in Berlin zeigte uns die Inszenierung nun in Köln, wie Comics funktionieren.

Tanz als Geisel der Musik

Hofesh Shechter mit „Political Mother“ am Kölner Schauspiel – Tanz in NRW 11/11

Lärm, Lärm und noch mehr Lärm. Im vollbesetzten Kölner Schauspiel heizte der israelische Choreograph Hofesh Shechter mit seinem Gastspiel dem Publikum gehörig ein – der Tanz hatte sich dabei zweifelsohne zugunsten der Geräuschkulisse unterzuordnen.

Von einer Eisscholle zur nächsten

Konflikt um den Tanz neu entfacht – Tanz in NRW 12/11

Die Bestürzung hätte nicht größer sein können. Gerade noch sind die Tanzhauspläne in Köln zerplatzt, da rappelt sich die Freie Szene unverdrossen auf und schließt sich in einem Kraftakt zum Netzwerk tanzköln zusammen.

Eine neue Schnelligkeit führt der bildende Künstler VA Wölfl, der die Company Neuer Tanz leitet, in seiner neuen Chor(e)ografie „Short cuts/Short cats“ ein. Nach einer akustisch heftigen Einstiegsphase tanzt die Company vierzig Minuten tonlos im Dämmerlicht in Slow-Motion. Eine Herausforderung für die Wahrnehmung.

Einfach sprachlos

Tanzbeirat schöpft Fördermittel nicht aus – Tanz in NRW 11/11

Köln verzichtet auf notwendige Tanzförderung – und entzieht dem Tanz in Köln damit wichtige Grundlagen für die Zukunft. Der Verein tanZköln zeigt sich empört über die fatale Entscheidung des Tanzbeirats und appelliert an die Politik.

Vorwärts, es geht zurück

Uraufführung von „Revolver/Identities“ in der Alten Feuerwache Köln – Tanz in NRW 11/11

Vier Choreographen inszenierten gemeinsam das politische Tanz-Theater „Revolver/Identities“. Das Ergebnis ist sehenswert: Das Stück überzeugt nicht nur choreographisch, sondern stimmt auch nachdenklich.

Spitzenförderung – quo vadis?

Ein richtungsweisendes Modell mit Macken – Tanz in NRW 11/11

Es war ein ehrgeiziges Vorhaben, mit dem das Land NRW 2009 angetreten ist, den Tanz in Nordrhein-Westfalen zu pushen und das Label „Tanzland NRW“ neu zu positionieren. Das sollte mit dem „Tanzkonzept 2009“ erreicht werden.

Ein schreiendes Tier

Mouvoir zeigt tanzend die Natur im Menschen – Tanz in NRW 10/11

Die Choreografin Stefanie Thiersch gastierte am 29. und 30.10. in der Freihandelszone mit ihrem Stück „Nature Morte“. Was den Menschen wieder an das Tier rücken lässt, kommt dort zum Ausdruck.

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