Sie sehen aus wie Hautpickel mit Stromleitung, kleben den Darstellern auf Stirn oder Wange, und man bemerkt sie meist erst, wenn sie nicht funktionieren. Mikroports gehören inzwischen zum Schauspieleralltag und beschleunigen den Vormarsch der Technik im Theater. Die Bühne als Bollwerk der Live-Ästhetik – das war einmal.
Wer mit „Woyzeck“ von Georg Büchner seine erste Spielzeit eröffnet, geht gleich aufs Ganze. Kein Herumkritteln an der Politik der Banken, an der Verarmung der Bevölkerung, an Migrationsproblemen. Büchners Stück- Fragment setzt den Menschen als leidende Kreatur an sich in Szene.
So viele waren es schon lange nicht mehr. 154 Dramen musste die Jury des Mülheimer Stücke-Festivals in diesem Jahr sichten. Schafften es in den letzten Jahrgängen selten mehr als 125-140 Autoren in die Auswahl, so dürfte diesmal vor allem die Krise viele angespornt haben. „Trendmäßig kann man von einer Repolitisierung der Dramatik sprechen, es gibt kaum noch private Familienstücke“, sagt der Sprecher der Auswahljury Wolfgang Kralicek.
Noch ist Ernst Adolf Steiger nicht in den Geschichtsbüchern verzeichnet. Der kürzlich verstorbene Versicherungsmathematiker zählt zu den großen Unbekannten, dem im Guinnessbuch der Obsessionen ein Platz gebührt. Die ganze Tragik seines Lebens wird aus einer austriakisch-deutschen Spannung heraus verstehbar...
Es ist eine einfache Geschichte. Sie spielt irgendwo am Rande der endlosen Prärie. Ein Mann lebt zusammen mit seiner Tochter in einem Haus am Fluss. Sie leben alleine, die Mutter hat die Familie vor langer Zeit verlassen. Vater und Tochter lieben sich wie Eltern und Kinder das tun.
„Also sprach sie und rief den schöngelockten Gespielen: Dirnen, steht mir doch still! Wo fliehet ihr hin vor dem Manne? Meinet ihr etwa, er komme zu uns in feindlicher Absicht? Nein, er kommt zu uns, ein armer irrender Fremdling, dessen man pflegen muß.
Die persönlichen Spuren im Büro sind noch spärlich. Seit 1. Oktober leitet Bettina Milz das Referat Theater und Musik der Abteilung Kultur in der Düsseldorfer Staatskanzlei, doch viel Zeit zum Eingewöhnen blieb ihr in ihren ersten hundert Tagen nicht...
Zu ihrem 15. Geburtstag werben die „Impulse“ auf Plakaten und Flyer mit zwei 8-10jährigen Jungs in Lederhosen, die Händchen haltend auf einer Wiese vor eine Bergkulisse stehen.
Zusammenbruch oder Sündenfall? Es steckt beides in der englischen Formulierung „After the Fall“, mit der das Goethe-Institut ein Projekt zum 20jährigen Wendejubiläum überschreibt.
In der alten Feuerwache in der Südstadt wurde unter Hochdruck gearbeitet; auf jeder Etage des Baus wuselten Arbeiter herum. Vor dem Haus türmten sich noch die Sandhaufen, im zweiten Stock wurden schon Lampen montiert, unter dem Dach fand eine Architektenbesprechung statt.
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