Stücke des syrischen Dramaturgen Mohammad Al Attar beim Theaterfestival
Foto: Mirko Lux

Im Süden nichts Neues

21. April 2016

„Theaterlandschaft Mittelmeer“ vom 19. bis 28.4. im Mülheimer Theater an der Ruhr

Das nordgriechische Dorf Idomeni ist in den letzten Wochen zum Sinnbild für eine unmenschliche Flüchtlingspolitik geworden. Ohne Frage: Die „Flüchtlingskrise“ ist aktuell das tonangebende Thema in Medien und Politik.

Auch die Bretter, die die Welt bedeuten, kommen da nicht drum herum. So richtet das Mülheimer Theater an der Ruhr noch bis zum 28.4. ein Festival unter dem Motto „Theaterlandschaft Mittelmeer“ aus. Zu sehen sind progressive, politische Bühnenproduktionen aus Tunesien, Libanon, Spanien oder dem Irak. Für brisantes Gegenwartstheater steht auch der syrische Dramatiker und Essayist Mohammad Al Attar. Szenen seiner „Trilogie einer syrischen Revolution“ werden von Ensemblemitgliedern des Theaters an der Ruhr aufgeführt. Hintergrundinfos über die europäische Afrikapolitik und die dortigen Fluchtursachen gibt es dagegen in einem Vortrag des äthiopisch-deutschen Ökonomen Prinz Asfa-Wossen Asserate.

 

Die Europäische Afrikapolitik im Spiegel der Flüchtlingskrise | Sa, 23.4. 16 Uhr

 

Trilogie einer syrischen Revolution | So 24.4. 17 Uhr | www.theater-an-der-ruhr.de

 

 

Benjamin Trilling

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