Tisa von der Schulenburg (1903-2001) war eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die zugleich Zeugin eines Jahrhunderts war. Die Tochter eines preußischen Generals verbrachte ihre Kindheit in London, Potsdam, Berlin und Münster. Sie erlebte die NS-Diktatur und floh ins Exil nach London. Nach dem Krieg kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie ab 1950 als Nonne im Ursulinenkloster Dorsten wirkte. Daneben war sie die meiste Zeit ihres Lebens als Künstlerin, v.a. Zeichnerin, tätig, um die Zeitereignisse festzuhalten. Die Ausstellung bettet nun die verschiedenen Werkphasen in ihre Zeit ein und würdigt zugleich ihr hohes soziales und kulturelles Engagement.
Tisa von der Schulenburg | bis 27.9. | Deutsches Bergbau Museum Bochum | 0234 587 71 26
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