Seit 2002 führt die Uni Leipzig repräsentative Umfragen zu rechtsextremem Gedankengut in der Gesellschaft durch, die sogenannten Mitte-Studien. Dabei vergleichen die acht teilnehmenden Wissenschaftler unter anderem die Ergebnisse im Westen und Osten Deutschlands und deuten den Zusammenhang mit Bewegungen wie Pegida. Die im Abstand von je zwei Jahren erscheinenden Erhebungen sind inzwischen Grundlage vieler Auseinandersetzungen mit rechten Strömungen in Deutschland. Johannes Kiess, wissenschaftlicher Mitarbeiter für vergleichende Kultursoziologie und politische Soziologie an der Universität Siegen, arbeitete an der aktuellen Erhebung mit und hält am 9. März einen Vortrag zu den Ergebnissen im Bahnhof Langendreer. Dabei geht es unter anderem um die Unterschiede der rechtsextremen Einstellungen in verschiedenen Altersgruppen und Bundesländern sowie die steigende Abneigung gegenüber bestimmten Gruppen wie Muslimen, Sinti und Roma. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Diskussion zum Thema statt.
Johannes Kiess – Rechtsextreme Einstellungen: die aktuelle Mitte-Studie | Mo 9.3. 19 Uhr | Bahnhof Langendreer
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