Das Literaturbüro Ruhr in Gladbeck ist einer der wichtigsten Motoren für die Vernetzung und Entwicklung der Literaturszene im Ruhrgebiet. Unter Leiter Gerd Herholz setzt das Büro zudem immer wieder mit spannenden Lese-Reihen Themen auf die Agenda, die in einem engagierten Umfeld vielfältig diskutiert werden. Behandelte man in „RuhrSpott“ mit dem Umgang mit Humor und Ironie ein vergleichsweise weiches Sujet, kommt die aktuelle Serie „Über Leben!“ deutlich ernster und kämpferischer daher. Sie beschwört – bei allen großen Krisen die unsere Welt heute umtreibt – die Macht und Gestaltungskraft des Citoyen, des engagierten Bürgers, der sich nicht entmutigen lässt von den Trumps, den Kims, den Kriegen und Populisten. Dazu hat das Literaturbüro Ruhr eine beachtliches Aufgebot an klugen Köpfen und hochkarätigen Literaten (darunter Ilija Trojanow, Orhan Pamuk oder Harald Welzer) eingeladen, das drei Monate lang (von 6.9. bis 30.11.) anhand ihrer Werke zahlreiche Fragen diskutiert, die uns derzeit bewegen.

Den Anfang macht am 6.9. der Autor Heinz Helle, dessen Roman „Eigenlich müssten wir tanzen“ (suhrkamp 2017) uns in eine recht trostlose Post-Apokalypse entführt, in der jeder nur noch für sich selbst kämpft. Nach der Lesung erörtert Heinz Helle mit dem Zeit-Literaturkritiker Dr. Hubert Zelle, wie realistisch dieses Szenario ist und ob unserer Gesellschaft ein ähnlicher Zustand droht, wenn wir die derzeitigen Krisen nicht solidarisch bewältigen.
Über Leben! Heinz Helle – Eigentlich müssen wir tanzen | Mi 6.9. 19.30 Uhr | Medienforum des Bistums Essen | Zwölfling 14, 45127 Essen | www.ueber-leben.net
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