Wohnen am neuen Gewässer: Nicht nur am Essener Niederfeldsee hat man erkannt, dass Wasserflächen die Attraktivität der Quartiere erhöhen
Foto: Tom Jost

Wasser in die Stadt – fürs Klima … und als Attraktion

17. August 2014

In den Kommunen vollzieht sich ein Umdenken, wie man künftig mit immer stärkeren Regenmengen umgehen sollte

Tage wie zuletzt dieser 9. Juli sind es, die den Fachleuten im Revier Sorgen bereiten. Regen nämlich rund um die Uhr – an der Wetterstation Essen satte 56 Liter pro Quadratmeter. Es war die größte Tagesmenge seit November 2010. Oder der 9. Juni, auch als „Baumfäller-Pfingstmontag“ bekannt: Da gingen in Bochum 40 Liter runter – innerhalb einer Stunde. Neben dem Chaos, das der Sturm oberirdisch anrichtete, kam eine zweite Gewalt aus dem Untergrund. Die überlastete Kanalisation sorgte für Rückstaus und Überschwemmungen, anderswo drückte die Flut Gullydeckel aus dem Boden. Regen mischte sich mit Fäkalien-belastetem Wasser dort, wo man diese Brühe lieber nicht hätte: in Straßen, in Vorgärten.

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