Wärme“
Foto: Frank Vinken

Wenn Energie körperlich wird

27. August 2014

„L ich T“ von Jan van Munster in Unna

Wer einmal durch das Innere einer Glühlampe wandern möchte, der muss an diesen heißen Tagen nach Unna. In den kühlen Katakomben des Zentrums für Internationale Lichtkunst ist eine speziell für Unna zusammengestellte Retrospektive des niederländischen Licht-Künstlers Jan van Munster zu sehen. Für L ich T hat der Magier der leuchtenden Neonröhren 15 Werke und Installationen aus seinem mehr als 50 Jahre andauernden Künstlerdasein zusammengestellt. Dabei ist er in Unna kein Unbekannter. Er war einer der Ersten, der 2005 seine Arbeit „Ich (im Dialog)" dauerhaft im Lichtkunstmuseum verankerte: In zehn verschiedenen Sprachen ist dort in blauen Neonbuchstaben das Wort „Ich“ zu lesen. Inzwischen haben sich die Energieströme vervielfacht, stammen sogar aus dem Körper des Künstlers selbst. Sein EEG ist Vorlage für die „Brainwaves“, die auch schon mal sieben Meter lang in Neon (Duveltjesgracht, Gorinchem, NL) zu sehen waren.

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