Die sitzen im Container, aber sitzen wir dort nicht alle?
Foto: glassbooth

„Wir befinden uns schon noch in einem narrativen Theaterstück“

24. August 2014

„Container Love“, ein experimentelles Schauspiel der Theatergruppe glassbooth

Ist das moderner Horror oder doch nur hermetisch abgeschlossenes Theater, in dem Dinge gemacht werden, die da draußen schon lange keinen mehr interessieren? In einem 90-minütigen Experiment wagen sich acht Insassen in die Gefangenschaft des ersten „Theatercontainers“ der Welt. Ein ganzer Abend unter Beobachtung kann sehr lang werden – da geht es schon Mal karg, düster und roh zu. Für Gefangene und Zuschauer jedoch bietet sich ein voyeuristisches Vergnügen, wenn die Stimme befiehlt, unter anderem einen Sack an die Wand zu nageln. Wie weit gehen wir, um unsere eigenen Niveaulinien zu unterschreiten? Hier werden Zombiefilme und Asylanten ebenso zusammengemixt, wie Pina Bausch und ein abgehalfterter Schlagersänger. „Container Love“ ist das erste selbstverfasste Stück von glassbooth und die mittlerweile neunte Produktion der Gruppe. trailer sprach mit Gründer und Regisseur Jens Dornheim.

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