Wenn Adorno Recht hatte, kommt es knüppeldick. Denn nach seiner Kulturindustrie-These gibt es kein Entrinnen vor Konsum und Marktlogik. Selbst Protestbewegungen wie die 68er oder die Friedensbewegung wurden popkulturell aufgegriffen. Doch von dem rebellischen Geist, den die Popkultur anfangs trug, scheint nicht mehr viel übrig geblieben zu sein: Ikonen des Widerstand wie Karl Marx oder Che Guevera werden nicht nur in der Popkultur trivial aufgegriffen, sondern auch von der Werbeindustrie fast konterrevolutionär heimgesucht. Diesem Spannungsfeld, der „Kampfzone Popkultur“, gehen die beiden Kulturwissenschaftler Philipp Adamik und Kyrosch Alidusti in ihren Vorträgen im Kulturcafé der Ruhr-Uni nach. Während sich Alidusti Adorno und Horkheimer widmen wird, präsentiert Adamik die Position des Star-Philosophen Slavoj Žižek, der die Popkultur als postmodernen Raum des Klassenkampfes beschreibt.
„Kampfzone Popkultur. (Politische) Identität in der Popkultur“ | Di 2.12. 19 Uhr | Kulturcafé der RUB | www.asta-bochum.de/veranstaltung/kampfzone-popkultur
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