Anonymous mit Guy Fawkes Masken auf dem Scientology Gelände in Los Angeles, 10. Februar 2008, Original
Foto: © Vincent Diamante

„Wo muss eine Gesellschaft hin, damit sie so eine Figur braucht?“

27. Oktober 2014

Unlustige Bedrohung durch „Böse Clowns“ im Dortmunder Hartware MedienKunstVerein

Clowns besaßen immer auch teuflische Züge und transportierten bereits im antiken Theater in den Komödien bösen possenhaften Humor. Die Ausstellung „Böse Clowns“im Dortmunder HMKV widmet sich dieser beunruhigenden Figur, die in letzter Zeit eine „unheimliche“ Karriere gemacht hat. (Böse) Clowns tauchen heute in den unterschiedlichsten Kontexten auf: in der (Anti-)Werbung (Ronald McDonald und Parodien), im politischem Aktivismus (The Yes Men), in Fernsehserien (Krusty bei den „Simpsons“), in Horror- und Hollywoodfilmen („Killer Clowns from Outer Space“, Pennywise in Stephen Kings „Es“, der Joker in „Batman“), in der Popmusik (Der Plan, The Residents) und in der zeitgenössischen Kunst. Bereits 1979 sang die Düsseldorfer Band Der Plan „Gefährliche Clowns stehn’ am Straßenrand“. Der maskierte Spaßmacher bringt uns zum Lachen – welches uns aber sehr schnell im Halse stecken bleibt: „There’s nothing funny about a clown in the moonlight“ (Lon Chaney). Der Northampton Clown hat dies erst kürzlich wieder eindrücklich demonstriert. Der Hartware MedienKunstVerein geht in seiner internationalen Ausstellung der ambivalenten Figur des (bösen) Clowns auf den Grund. trailer sprach vorab mit der Kuratorin Inke Arns:

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