In postfaktischen, postdigitalen, heute von KI dominierten Zeitaltern, in denen die Postmoderne und der permanente Informationsfluss Selbstverständnisse sind, fällt es schwer, den Bildern, auf die wir stoßen, zu trauen. Es ist zugleich die Stunde der Malerei, die Welt wahrhaftig zu sehen und zu interpretieren. Mit Jaap van den Ende, Ralph Fleck und Caroline von Grone werden im „Museum unter Tage“ drei sehr verschiedene Maler vorgestellt, die alltägliche Situationen festhalten und ihre Wirklichkeit hinterfragen und dazu unterschiedlichen Strukturen der Zergliederung und der Annäherung wählen und eigene Realitäten erzeugen.
Zerfallende Wirklichkeiten | bis 17.1. | Museum unter Tage / Stiftung Situation Kunst Bochum | 0234 322 85 23
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