Es begann mit einem zwar geschmacklosen, aber doch harmlosen Filmchen auf der Internetplattform YouTube. Die Veltins-Arena in Gelsenkirchen wurde als Turnhalle verhöhnt. Der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke 04 wurde als skrupelloser Wurstfabrikant gebrandmarkt, der Hackfleisch umetikettiert. Es folgten spöttische Bemerkungen darüber, dass der Verein seit 1958 nicht mehr Deutscher Fußballmeister gewesen sei. Der Kurzfilm verbreitete sich in Windeseile und löste überall auf der Welt Empörung und Unruhen aus. Unbestätigte Quellen berichteten, dass der BVB hinter dem Hassvideo stecke. Wütende Schalke-Fans demolierten daraufhin Autos mit Dortmunder Kennzeichen von San Francisco bis Tokio, von Hammerfest bis Kapstadt. Erste Tote gab es zu beklagen. Auch das Bekenntnis eines Bayern-Fans, den Film gedreht zu haben, konnte die aufgebrachten Schalker nicht beruhigen. BVB-Fans aus der Umgebung der Ultras wiederum kündigten eine öffentliche Vorführung in der Westfalenhalle an. Die Bundesregierung rief die Beteiligten zu gemäßigtem und besonnenem Vorgehen auf. Fußball, so die Erkenntnis dieser frei erfundenen Geschichte, kann die Menschen fast so wuschig im Kopf machen wie Religion.
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