Rund 15.000 neue Arbeitsplätze in den wichtigen Schlüsselbranchen, ein Wohnviertel mit hohem Freizeitwert und ein Stausee mit kilometerlanger Uferpromenade: Auf dem ehemaligen Hochofenund Stahlwerksgelände PHOENIX im Dortmunder Süden entsteht auf einer Gesamtfläche von über 200 Hektar ein futuristisch anmutender Anziehungspunkt für Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft. Gerade fünf Kilometer von der Innenstadt entfernt, lassen sich die Verantwortlichen das Vorzeigebauwerk der kurzen Wege einen dreistelligen Millionenbetrag kosten, schließlich mangelt es nicht an großzügigen Subventionen. Als erstes Projekt war am selbsternannten Zukunftsstandort im Stadtteil Hörde die „MST.factory dortmund“ realisiert worden, die als europaweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Mikro- und Nanotechnologie die notwendige Infrastruktur auf diesem Sektor für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Gründer bereithält. Neben Büros, Laboren und Reinräumen sowie einem hochmodernen Maschinenpark umfasst das Angebot auch Beratung und Qualifizierung rund um die komplexen Technologiefelder. Die im Bereich PHOENIX West angesiedelten Firmen sind unter anderem auf Lasertechnologien, industrielle Computertomografie, Mikrochips aus Silizium, Software-Tools, Elektronen- und Ionenstrahl-Litografiesysteme, Beschichtungsverfahren, Präzisionsteile aus Metall oder zelluläre Mikro-Schäume spezialisiert und verbinden somit an der Stätte einstiger Vollmaloche alte Tradition mit üppiger Innovation. Mega-Vorhaben im Umfang von 300 Fußballfeldern Ein Anflug von Größenwahn oder lobenswerte Vision? Beteiligt an dem Mega-Vorhaben im Umfang von 300 Fußballfeldern sind jedenfalls neben dem Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union auch die Initiative dortmund-projekt, die sich als einer der Architekten für das „neue Dortmund“ begreift. Längst hat sich die Heimat der auf Meisterkurs liegenden Borussia-Fußballer fast ebenso spielerisch zu einem der führenden Hightechstandorte Europas gemausert. Mit Blick auf die zuletzt auf über 200.000 Menschen gestiegene Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stellt nicht nur Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, erfreut fest: „Aufgrund der vielfältigen Anstrengungen im Strukturwandel sind wir hier gut durch die Krise gekommen.“ In absehbarer Zeit kann außerdem die einst als „Verbotene Stadt“ getaufte Fläche rund um die im Jahr 2001 stillgelegte Hermannshütte sogar zum künftigen Freizeitparadies herhalten. Der Grund liegt vor allem am PHOENIX-See. Bei den ursprünglichen Planungen noch vielfach für einen Aprilscherz gehalten, fließen dort nun seit Oktober 2010 täglich 1.500 Kubikmeter Grund- und Frischwasser hinein - im Herbst soll das künstliche Gewässer als besondere Attraktion dann komplett voll gelaufen und somit größer als die Hamburger Binnenalster sein. Ob parallel die von Kritikern beklagte Kostenflut noch munter weitersprudelt, wird sich dagegen erst nach dem Verschwinden der letzten Bauzäune ermitteln lassen.
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