Erinnerungskultur gehört untrennbar zu Deutschlands Nachkriegsgeschichte. Jörn Leonhard diskutiert im Interview ihren wechselvollen Verlauf, gegenwärtige Anfeindungen und wie ein angemessener Umgang mit der Vergangenheit gefördert werden kann.
Gesellschaftliche Dauerkrisen und politische Zumutungen fördern Armut, Existenzängste und Frustration. Der Politologe Alexander Gallas diskutiert, wie sich die Bevölkerung dagegen wehren kann.
Wer als Mensch mit Migrationsgeschichte wahrgenommen wird, kann es in Deutschland sehr schwer haben. Lorenz Blumenthaler spricht darüber, wie man damit umgehen kann.
Neben klassischen Medien prägen mittlerweile Online- und Social-Media-Kanäle die politischen Diskussionen. Was dieser Wandel bedeutet, diskutiert Paula Nitschke im Interview.
Verschwindet Höflichkeit allmählich aus Alltag und Sprache – oder nimmt sie bloß andere Formen an? Christine Flaßbeck diskutiert, was sprachlicher Wandel mit uns macht.
In der Arbeitswelt scheinen alte Hierarchien einem Umgang auf Augenhöhe zu weichen. Mit Lara Luise Eder sprechen wir darüber, was an dieser Veränderung dran ist.
Viele Menschen wollen weniger Stunden arbeiten, können es sich aber nicht leisten. Gewerkschafter Stephan Krull diskutiert, wie sich Arbeitszeitverkürzung auf die Zufriedenheit von Beschäftigten auswirkt.
Mit der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens verbinden sich viele Hoffnungen für eine gerechtere Gesellschaft. Der Wirtschaftsphilosoph Birger Priddat bleibt im Interview dagegen skeptisch.
Absolventen berichten von Stellen, die es nicht gibt oder intern besetzt werden, Arbeitgeber erwarten langjährige Berufserfahrung und das Gehalt passt nicht. Dazu wird der Generation Z oft mangelnde Leistungsbereitschaft unterstellt. Ist das mehr als Panikmache?
Angesichts erschütternder Fälle von Jugendkriminalität werden Rufe nach einer früheren Strafmündigkeit laut. Die Kriminologin Nadine Bals erteilt solchen Forderungen im Interview eine Absage.
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