Bühne.

Eigentümliches Dreigestirn

„Meisterfeier“ mit Herbert Feuerstein in Hagen

Herbert Feuerstein gilt vielen als Humor-Genie. Dass er auch durch einen Opernabend führen kann, beweist er in Hagen.

Schlaflandschaft

„Brecht“ als Puppen-Vorlesung in Oberhausen – Theater Ruhr 11/13

Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte. Also hat Suse Wächter, eine von Deutschlands renommiertesten PuppenbauerInnen und -spielerInnen ihren Brecht in Oberhausen in eine Schlaflandschaft gebettet, von wo aus das Publikum einer seiner denkwürdigen Theaterproben beiwohnen darf, während der Meister per Zeitmaschine ins 21. Jahrhundert katapultiert wird und dort seltsame Erfahrungen machen darf.

Wandernde Schatten

„Macbeth“ im Essener Grillo – Theater Ruhr 11/13

Komm auf die Schaukel Lady, wir schaukeln uns in ungeahnte Höhen. Die Welt ist ein Rummelplatz, und Feldherr Macbeth kann ein Stück vom Paradiese sehen und denkt, er zahlt nur nen Groschen dafür.

Sexuell befreit

„Cabaret“ in Gelsenkirchen – Theater Ruhr 11/13

Die „Roaring Twenties“, die rauschhaft ausschweifenden 20er Jahre, sind ein Thema, an dem ihr Herz hängt. Erstmals konnte sich das Publikum vor gut einem Jahr bei den „Comedian Harmonists“ davon überzeugen. Regisseurin Sandra Wissmann gab mit ihnen einen Musical-Einstand am Gelsenkirchener Musiktheater, der sich gewaschen hatte.

Fantasia liegt nicht im Internet

Die Weihnachts-Kinderstücke an den Ruhr-Theatern – Prolog 11/13

Als eines Tages am Strand der Insel Titiwu ein Eisberg aus der Eiszeit mit einem großen Ei angeschwemmt wird, ist dies ein großer Tag für den Naturkundeprofessor Habakuk Tibatong. Der lebt dort mit seinen Tieren und hat ihnen das Sprechen beigebracht und sucht einen Beweis für seine Theorie von einem Bindeglied zwischen Dinosauriern und Säugetieren, dem sogenannten Urmel.

Sechse treffen, sieben äffen

Kay Voges inszeniert in Dortmund einen New Yorker „Peer Gynt“, der auch ohne Vorwissen funktioniert – Auftritt 11/13

Irgendwo im Land der Zwiebeln träumt sich ein Mann durchs Leben, eine Handvoll Geister begleiten ihn dabei, rauben seine Persönlichkeit, spielen seine Spiele, leben seine Träume, treiben ihn durch die Welt. Intendant Kay Voges inszeniert in Dortmund Ibsens „Peer Gynt“, losgelöst von skandinavischem Mythos, eingebettet in einen New Yorker Soundteppich, in einem Wasserbecken für Schwimmanfänger, das einem Waschzuber für Seelen gleicht.

„Er ist zu dem geworden, was er wollte“

Jörg Buttgereit über sein Stück „Der Elefantenmensch“ in Dortmund – Premiere 11/13

Alles beginnt auf einem Jahrmarkt: In einer Freakshow entdeckt der Londoner Arzt Dr. Treves den jungen John Merrick, der seinen Lebensunterhalt als sogenannter „Elefantenmensch“ verdient – begafft von Jung und Alt als unfassbare Laune der Natur. Dr. Treves‘ wissenschaftliches Interesse ist geweckt. Doch Begaffter und Begaffende – wer ist das Monster?

Wer wird „Tegtmeiers Erbe“?

Spannender Wettbewerb um den bronzenen Elbsegler – Komikzentrum 11/13

Er gilt als das Ruhrgebiets-Original schlechthin, der 1923 in Koblenz geborene und 1994 in Herne gestorbene Jürgen von Manger, auch bekannt als Adolf Tegtmeier. Mit seinem Käppi, einem Hamburger Elbsegler, auf dem Kopf, der charakteristischen Mimik, die einer einseitigen Gesichtslähmung geschuldet war und seinem breit gezogenen Ruhrpott-Slang gehört er nach wie vor zu den Galionsfiguren der Region, einer, der sich „Mensch bleiben“ auf die Fahne geschrieben hatte.

Minstrel-Shakespeare

„Othello” im Bochumer Prinz Regent Theater – Theater Ruhr 10/13

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. Denkste. Auch wenn Sibylle Broll-Pape ihren „Othello“ quasi unter dieses Motto stellte, löste die Inszenierung diese Anfangsbehauptung nicht ein.

Grusel-Party ohne Ende

„Rocky Horror Show“ mit G. Horn in Hagen – Theater Ruhr 10/13

Um ein Haar wäre nichts daraus geworden – aus dem ganzen Kult um das schöne Monster Rocky, den außerirdischen Transvestiten Frank’n‘Furter und sein schrilles Horrorschloss. Denn als Richard O‘Brian und Jim Sharman 1975 ihr Musical „The Rocky Horror Show“ nach knapp zwei erfolgreichen Jahren auf der Bühne ins Kino brachten, da wollte es dort kaum jemand sehen.

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