Bühne.

Der Düwel im Advent

Der schwarze Reiter und das neue Musiktheater – Theater demnächst 11/11

Da stöhnt der Teufel hinter dem Vorhang. Immer wieder werden er und seine Machenschaften auf die Bühne gezerrt, verhandelt und dann der Volksseele als Spiegelbild des eigenen Seins vorgehalten.

Schüsse aus der Reifrockhüfte

Sehenswert: Herbert Fritsch inszeniert „Emilia Galotti“ in Oberhausen – Theater Ruhr 11/11

Das Stück trägt an diesem Abend den falschen Titel. „Marinelli“ müsste Lessings Trauerspiel heißen, denn der intrigante Strafgefangene des Bösen ist der düstere Star des Abends.

Die Menschen sind Sandkörner

„Der verlorene Drache“: Malou Airaudo in den Bochumer Kammerspielen – Theater an der Ruhr 11/11

Sieben weiße Türen, dahinter metallischer Stangenwald, langsam rieselt Sand auf den Boden. Das Stundenglas leert sich. Anders als bei Flüssigkeiten strömen die Sandkörner gleichmäßig.

Stücke von der Form befreit

Ciulli choreografiert Luigi Pirandello – Theater an der Ruhr 11/11

Roberto Ciulli zelebriert das entschleunigte Theater. „Kaos“ ist eine traumwandlerische Auseinandersetzung mit Motiven und Texten von Luigi Pirandello.

Schau-Spiel für Hör-Spiel

„Green Frankenstein/Sexmonster“ in Dortmund – Theater an der Ruhr 11/11

Abend in Dortmund. Die Jugend stürmt das Theater. To the late night double feature radio play, hey, hey, hey, hey. Monstershow von Jörg Buttgereit. Keine Angst, es ist kein nekrophiler Horrorabend, aber immerhin ein Loblied auf die B-Movies der 1960er und 1970er Jahre.

Beefsteak Tartar

„Die Dreigroschenoper“ in Bochum – Theater an der Ruhr 11/11

Eigentlich wünscht man sich nur, dass das Schiff mit den acht Segeln kommt und mit 50 Kanonen die Bühne beschießt. Häufiger fragt man sich: Was ist das für ein Geschrei?

Im Netz der Campaigner

Shakespeares „Coriolanus“ in Essen – Theater Ruhr 11/11

Caius Martius ist ein Mann der Tat. Keiner, der gerne viele Worte macht. Als General im Krieg muss er das auch nicht. Seine militärischen Erfolge sprechen für sich und bringen ihm Ruhm und Ehre ein.

Viel Schaum um Nichts

„Die Launen der Marianne“ in Dortmund – Theater Ruhr 11/11

Die Tragikomödie „Die Launen der Marianne“ sollte wohl ein Sturm der Emotionen sein, ist aber nur einer im Wasserglas geworden, dafür aber mit extra Schaum.

Der Rest ist Geschichte

„Nibelungen # 9: Ute, die Gute“ in Bochum – Theater Ruhr 11/11

Ute, die Mutter Kriemhilds, Gunthers, Gernots und Giselhers ist in der Geschichte der Nibelungen die bescheidene Frau im Hintergrund. Die perfekte Ehefrau, Königin und Mutter.

„Ich möchte, dass viele gute Dinge in meinem Brötchen drin sind“

Dirk Laucke macht aus seiner Performance „Angst und Abscheu in der BRD“ einen politischen Theaterabend – Premiere 11/11

Seit Sommer 2010 recherchiert der Autor Dirk Laucke zusammen mit seinem Mitstreiter Matthias Platz in den linken und rechten politischen Szenen der Republik:

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