Da stöhnt der Teufel hinter dem Vorhang. Immer wieder werden er und seine Machenschaften auf die Bühne gezerrt, verhandelt und dann der Volksseele als Spiegelbild des eigenen Seins vorgehalten.
Das Stück trägt an diesem Abend den falschen Titel. „Marinelli“ müsste Lessings Trauerspiel heißen, denn der intrigante Strafgefangene des Bösen ist der düstere Star des Abends.
Sieben weiße Türen, dahinter metallischer Stangenwald, langsam rieselt Sand auf den Boden. Das Stundenglas leert sich. Anders als bei Flüssigkeiten strömen die Sandkörner gleichmäßig.
Roberto Ciulli zelebriert das entschleunigte Theater. „Kaos“ ist eine traumwandlerische Auseinandersetzung mit Motiven und Texten von Luigi Pirandello.
Abend in Dortmund. Die Jugend stürmt das Theater. To the late night double feature radio play, hey, hey, hey, hey. Monstershow von Jörg Buttgereit. Keine Angst, es ist kein nekrophiler Horrorabend, aber immerhin ein Loblied auf die B-Movies der 1960er und 1970er Jahre.
Eigentlich wünscht man sich nur, dass das Schiff mit den acht Segeln kommt und mit 50 Kanonen die Bühne beschießt. Häufiger fragt man sich: Was ist das für ein Geschrei?
Caius Martius ist ein Mann der Tat. Keiner, der gerne viele Worte macht. Als General im Krieg muss er das auch nicht. Seine militärischen Erfolge sprechen für sich und bringen ihm Ruhm und Ehre ein.
Die Tragikomödie „Die Launen der Marianne“ sollte wohl ein Sturm der Emotionen sein, ist aber nur einer im Wasserglas geworden, dafür aber mit extra Schaum.
Ute, die Mutter Kriemhilds, Gunthers, Gernots und Giselhers ist in der Geschichte der Nibelungen die bescheidene Frau im Hintergrund. Die perfekte Ehefrau, Königin und Mutter.
Seit Sommer 2010 recherchiert der Autor Dirk Laucke zusammen mit seinem Mitstreiter Matthias Platz in den linken und rechten politischen Szenen der Republik:
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