Aus dem Draußen nach Drinnen strömen die Zuschauer, aus dem Innern tönt bereits urbanes Leben, Bilder flimmern.
Es gab Leute, die zu Beginn nichts mit uns zu tun haben wollten, jetzt gibt es viele Menschen, die an uns herantreten und fragen, wie kann ich helfen
Genießen Sie den Sommer. Das, was Sie heute denken, werden Sie morgen sein. Ein alter Spruch des Zen-Buddhismus.
Vorweg eine Warnung: „Wenn Sie im Ruhrgebiet jemanden sprachlich verbessern wollen, ziehen Sie sich warm an“. Das schreibt einer, der es wissen muss: der Bochumer Komödiant Hennes Bender.
Das Leben für Theaterstücke-Schreiber ist schwer geworden. Seit Jahren beherrscht eine Figur das zeitgenössische Theater mit zeitgenössischen Stücken, deren zeitgenössische Herstellung nicht nur einst mit einem Nobelpreis, sondern aktuell zum vierten Mal auch mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 2011 belohnt wurde.
„Face-Book“ ist ein Musikstück vom Regisseur Otto Beatus, das es in sich hat. Die vier Frauen auf der Bühne geben alles – egal ob sie einen Song der Beatles oder Lady Gagas interpretieren. In all ihren Liedern steckt Einsamkeit, Melancholie und misslingender Alltag.
Vom Gärtnern versteht Robert nicht das Geringste. Er ist immer Chef gewesen, hat die Drecksarbeit an Andere delegiert. Nun will er plötzlich alles selber machen im Garten seines Elternhauses, das er gerade zurückgekauft hat.
Bei der Premiere war das Haus voll – voller Erwachsener. Das „panische Kammerspiel für alle ab 8 Jahre“ von Hartmut El Kurdi handelt von Jennifer, die von ihrer arbeitenden und anscheinend auch alleinerziehenden Mutter (zu) oft alleine gelassen wird, weshalb sie sich mit sich selbst beschäftigen muss, was Fernsehen und haufenweise ungesundes Zeug mampfen heißt.
Was macht ein kleines Theater, wenn es keine Drehbühne hat. Es lässt die Schauspieler ackern. Wie zu Zeiten eines Jean-Baptiste Poquelin (1622-1673), der als junger Schauspieler sein Ensemble auf Karren durch französische Landschaften trieb und dabei sicher auch dem einen oder anderen Quacksalber begegnete.
Still, ganz still ist es auf Tauris, wohin es die Königstochter Iphigenie verschlagen hat, nur das Rauschen des Meeres ist zu hören und zu sehen. Per Video auf Stoffbahnen stürzt sich ab und zu glühende Lava ins Meer, erkaltet unhörbar zischend.
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