Von Opern-Experimenten in den eigenen vier Wänden bis hin zu Demokratie-Reflexionen im zeitgenössischen Zirkus. Das Off-Festival wird vom 6. bis 16.9. einer politisch brisanten Zeit begegnen – mit experimentellen, ästhetischen Formaten.
Kapitalismus ist scheiße, Kunst ist es nicht. Mariano Pensotti und Grupo Marea lassen Ruhrtriennale-Zuschauer stundenlang durch ein Filmset flanieren. Hinter Schaukästen setzen sich bruchstückhaft zahlreiche Biografien zusammen, die ein jähes Ende finden.
Was für ein Auftakt in der Bochumer Jahrhunderthalle: Christoph Marthaler inszeniert bei der Ruhrtriennale Charles Ives‘ „Unvollendete“ in einem flächigen Anna-Viebrock-Sujet.
Theaterpremieren im September: „Die Leiden der Jungen (Werther)“, „Im Studio hört Dich niemand schreien“ und „Zur schönen Aussicht“.
Noch bis Ende September läuft die diesjährige Ruhrtriennale. Der Auftakt war turbulent, der Schluss bleibt spannend.
Der jungen Frau ist es nicht in die Wiege gelegt worden, ihr Publikum zu erheitern.
„Macht dir die Erde untertan“: Das ist das biblische Leitmotiv der europäischen Kolonialgeschichte, welche die Choreographen David Guy Kono und Antoine Effroy mit ihrer Performance hinterfragen.
Kulturelle Kontinuität in Wuppertal: Thomas Braus hat seinen Job überzeugend gemacht. Er bleibt also Intendant und stellt seinen neuen Spielplan vor.
Furcht vor allem: Die Ruhrtriennale 2018 beleuchtet globale Zusammenhänge.
Zum elften Mal geht es ab dem 17. August am Kemnader See in Bochum zur Sache.
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