Die Gier übertrumpft im Zweifel die Moral, auch in der Schweizer Provinz. In Essen inszeniert von Thomas Krupa.
Antigones Auflehnung und Ungehorsam in Sophokles‘ Tragödie hat als Muster der Ohnmacht des Individuums in den Theatern weiter Bestand. Der Regisseurin geht es dabei in Oberhausen um Erfahrungen der letzten Jahrzehnte.
Drei Hamlets suchen im unübersichtlichen 21. Jahrhundert ein würdevolles Sein oder Nichtsein.
Jan Christoph Gockel inszeniert Emmanuel Carrères Tragödie um einen Hochstapler und Mörder nach realem Vorbild.
Frank Weiß inszeniert die Tragödie um Identitäten und Machtverhältnisse, die bei der Uraufführung in Paris 1947 Protest auslöste.
Im Schauspielhaus wird im Dezember ein Double Feature rund ums Feuer aufgefahren: „Biedermann und die Brandstifter / Fahrenheit 451“. Außerdem: „Übergewicht, unwichtig: Unform“ von Werner Schwab sowie „Der gestiefelte Kater“ im Kinder- und Jugendtheater.
Der von Herne veranstaltete bundesweite „Wettbewerb für Bühnenoriginale“ hat am 25. November wieder Preise zu vergeben. Tilman Birr, Sarah Bosetti, C. Heiland, Marcel Mann, Rosemie und René Sydow sind live dabei.
Ein energiegeladenes Crossover von Streetart-Disziplinen und Akrobatik-Sparten.
Im Schauspielhaus Bochum hält „Volksverräter!!“ der AfD den Spiegel vor. Dazu hat Herrmann Schmidt-Rahmer Ibsens „Ein Volksfeind“ upgedatet.
Es ist keine leichte Aufgabe, aber sie besitzt auch ungeheures Potential. Der neue Bochumer Intendant Olaf Kröck hat eine Spielzeit, um dem Haus die Kunst zu erhalten.
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