Grauenvolle Gleichzeitigkeit: „Die Borderline Prozession“ beginnt als epische Langeweile, um dann in ein Panoptikum über unsere Gegenwart umzuschlagen.
Kommende Woche auf den Bühnen im Revier: American Psycho im Bälleparadies, tunesisches Theater in Mülheim und die erste Tour von Truck Tracks Ruhr.
„Seid umschlungen“ lautet das Motto der diesjährigen Ruhrtriennale. Lange sei das Kultur-Festival nicht mehr so politisch gewesen, so der Intendant. Ab August kann man sich auf rund 120 Veranstaltungen davon überzeugen.
Daniel Kunze inszeniert Homers Odyssee im Rottstr5-Theater als witzigen, kurzweiligen und doch hochreflektierten Abgesang aufs Heldentum.
Womit verbringen wir unser Leben? Wofür entscheiden wir uns in jedem einzelnen Moment? Was definiert uns? Eine Physical-Theatre Performance um Leben und Tod im Maschinenhaus Essen.
Wo ehemals Macht war, bleiben die leeren Gesten, wo Selbstvertrauen war, herrscht die Angst. Nach der Kündigung finden die Topmanager nicht mehr ins reale Leben zurück.
Radikalisierung und Kulturenkampf: Das Herner Kollektiv Renegade zeigt unter Regie von Neco Çelik junge Moslems, die der Hip-Hop Tanz verbindet.
Sieben Stücke Kuchen. Mülheim wird im Mai wieder zum Zentrum der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik.
Wolfgang Herrndorfs Nachlass-Roman „Bilder deiner großen Liebe“ in der Bühnenfassung von Robert Koall bietet ein Wiedersehen mit Isa aus „Tschick“.
Fidena-Festivalleiterin Annette Dabs holt Anfang Mai Figurentheater-Gruppen ins Ruhrgebiet, die man sonst kaum zu sehen bekäme. Das Festival – diesmal mit Asien-Schwerpunkt – leistet einen wichtigen Beitrag zur Pflege einer „analogen“ Kunstform, die nicht nur belustigen will.
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