Essen, 9. März – Ein ungewöhnliches Bild auf dem roten Teppich: Vor der Lichtburg standen rund 20 Schornsteinfegermeister Spalier und setzten sich mit den Filmstars für die Fotografen in Szene. Gekommen waren sie alle, um die Premiere von „Die schwarzen Brüder“ zu feiern, ein Abenteuerfilm rund um Mailänder Kaminfeger-Jungen im 19. Jahrhundert. Viel Applaus gab es für die Schauspieler: So fies Moritz Bleibtreu in der Rolle des Kinderhändlers Luini im Film herüberkam, so charmant gab er sich für die Fans an der Seite von Catrin Striebeck, Waldemar Kobus und den jugendlichen Hauptdarstellern Fynn Henkel und Oliver Ewy. Bei der Präsentation nach dem Film mit vielen Gästen lobte Produzent Fritjof Hohagen die Lichtburg als schönstes Kino Deutschlands, um dann mit den SchauspielerInnen über die Dreharbeiten zu plaudern. Moritz Bleibtreu erzählte, wie sehr er es genossen habe, einen durch und durch verdorbenen Bösewicht zu spielen, dessen Motive ihm aber durchaus einleuchtend waren.

Schon früh war Bleibtreu für den Film gesetzt. Dass seine Mutter Monica Bleibtreu in den 1980er Jahren in der gleichnamigen Fernsehserie zu sehen war, wusste Moritz zu dem Zeitpunkt noch nicht. Er sei mit Catrin Striebeck seit 20 Jahren befreundet, und das war das „Sahnehäubchen“. Die amüsierte sich darüber, dass sie ewig in der Maske gesessen hätte, um dann schließlich in der Rolle der bösen Frau Rossi scheußlich auszusehen. Nach dem Abschminken hätte sie dann immer viele Komplimente bekommen. „Normalerweise sieht man ja nach der Maske besser aus“, lacht sie im Nachhinein.
Mit üppiger Ausstattung wird im Film das Mailand des 19. Jahrhunderts erweckt, allerdings wurde ein Großteil des Projekts in Köln gedreht. Der Film folgt der berühmten Schweizer Roman-Vorlage von Lisa Tetzner und Kurz Kläber. Bis heute ist der Abenteuerroman eines der erfolgreichsten Kinderbücher der Schweiz. Regisseur Xavier Koller war zur Premiere verhindert, weil er bereits das nächste Filmprojekt vorbereitet.
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