Während das Thema Wulff nur noch für den Jahresrückblick 2012 taugt, ist ein Mädchen sehr traurig. Zum Höhepunkt der Affäre forderte ihr Politiklehrer die 11jährige Clara auf, ein Referat zu halten, wie der Bundespräsident gewählt wird. Mutig rief Clara die Internetpräsenz des Staatsoberhauptes auf und leitete die ihr vom Lehrer gestellte Frage per E-Mail ans Schloss Bellevue weiter. Täglich umlauerte sie daraufhin ihren virtuellen Briefkasten und auch den analogen Briefkasten neben der Haustür. Von Woche zu Woche wurde die junge Frau ungehaltener, da die ersehnte Post ausblieb. Fast schon wünschte sie dem Herrn Wulff eine kurze Amtszeit. Dann aber kam endlich die langersehnte Antwort. Auf weißem Büttenpapier erklärte ein Referent ausführlich das Wahlverfahren und richtete einen herzlichen Gruß vom Präsidenten aus. Clara war begeistert, zwei ganze Tage lang. Dann trat Christian Wulff zurück. Mein Urteil: Das war nicht sehr charmant, Mr. President. Wahrscheinlich behandelt Claras Lehrer demnächst das nordrhein-westfälische Wahlverfahren von Bürgermeistern. Dann kann aber jemand anders das Referat dazu machen.
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