Wegen leichter Verstimmung aller Beteiligten wurde der 50. Geburtstag des Opel-Werkes in Bochum nicht gefeiert. Uns gibt das die Möglichkeit, noch ein paar Jahre weiter zurückzublicken, in eine Zeit, als Opel nur in Rüsselsheim fertigte. Wir schreiben das Jahr 1940. Der Kadett, der Olympia, der Kapitän und Admiral, all die wunderschönen Modelle der Adam Opel AG, wurden plötzlich nicht mehr gebaut. Stattdessen lief nur noch der 3-Tonner-LKW Opel Blitz vom Band, der dem gleichnamigen Krieg seine Geschwindigkeit verlieh. Die damalige deutsche Regierung veranlasste diesen radikalen Kurswechsel in der Unternehmensführung, allerdings nicht zum Schaden der Aktionäre von General Motors. Die Gewinne aus dem lukrativen Rüstungsgeschäft kamen den Besitzern im fernen Detroit zugute. Der Auto-General am Eriesee verdiente zwei Jahre lang gut an der In-Schutt-und-Asche-Legung Europas durch deutsche Soldaten. Erst dann bequemten sich die USA, Deutschland den Krieg zu erklären. Was wir für die Gegenwart daraus lernen können? Statt des Zafiras sollten in Bochum geländegängige Kleinlastwagen in schmuckem Camouflage-Look gefertigt werden. Absatzmärkte gäbe es heutzutage reichlich.
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